„Fühlt sich richtig gut an“

Katrin Beierl kommt in der aktuellen Saison immer besser in Schwung. Die 31-jährige Niederösterreicherin holt zum Abschluss des ersten Weltcup-Wochenendes auf der Olympiabahn in Lillehammer (NOR), das auch als Europameisterschaft gewertet wurde, mit Christania Williams im Zweierbob nach überzeugender Performance hinter den drei deutschen Teams den starken vierten Platz. Parallel dazu sorgten Lea Haslwanter und Jakob Mandlbauer beim Bob-Europacup in Altenberg (GER) für eine gelungene Generalprobe für die bevorstehende Junioren-WM (15./16. Februar 2025).

Bestes Saison-Ergebnis

Nach „keinem so guten Tag“ und Platz 13 am Samstag im Monobob-Bewerb, der gleichzeitig auch als Europameisterschaft gewertet wurde und in der bereinigten Liste Rang 7 bedeutete, konnte sich Katrin Beierl im vorletzten Zweierbob-Bewerb der Weltcup-Saison in Lillehammer (NOR) deutlich steigern und setzte mit Christania Williams ein deutliches Ausrufezeichen. Die 31-jährige Niederösterreicherin legte als Vierte nach dem ersten Lauf den Grundstein für die Saisonbestleistung, die sie auch nach Durchgang zwei verteidigen konnte. Am Ende jubelten Beierl und Williams mit Platz 4 nicht nur über das beste Resultat im aktuellen Weltcup-Winter, sondern auch über Platz 4 bei der Europameisterschaft.

„Ein großartiger Tag, der sich richtig gut anfühlt. Am Start waren wir zwar gut, aber nicht ganz vorne dabei. Aber ich muss ehrlich sagen, dass die Fahrten in der Bahn im Vergleich zum Training heute echt gut waren – darüber sind wir sehr glücklich. Den vierten Platz nehmen wir aber sehr gerne“, strahlt Beierl, die sich in der Gesamtwertung auf Rang 7 verbessern konnte, nach der Siegerehrung. Nachsatz mit einem Schmunzeln: „Eigentlich ist es eh der erste Platz hinter den deutschen Meisterschaften.“

Die deutschen Teams dominierten einmal den Zweierbob-Bewerb in Lillehammer mehr nach Belieben. Laura Nolte und Leonie Kluwig setzten sich in einer Zeit von 1:44,40 Minuten hauchdünn vor Kim Kalicki und Leonie Fiebig (+0,02 Sekunden) durch. Lisa Buckwitz/Kira Lipperheide (+0,30 Sekunden) folgten auf Platz drei.

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