Skibob-Asse räumen bei der WM ab

Vom 19. bis 23. Februar 2025 war Lenggries der Schauplatz der Skibob-Weltmeisterschaften, die unter der Organisation des Skiclubs Lenggries ausgetragen wurden. Dank erstklassiger Pistenpräparierung und stabiler Wetterbedingungen boten die Wettbewerbe ideale Voraussetzungen für hochkarätigen Skibob-Sport.

Besonders die Weltcupstrecke präsentiert sich in exzellentem Zustand, sodass die Athletinnen und Athleten auf technisch anspruchsvollen, aber fairen Kursen um den Weltmeistertitel kämpfen.

Österreich und Tschechien dominieren

Im Slalom, Riesenslalom und Super-G werden vor allem die Teams aus Österreich und Tschechien ihrer Favoritenrolle gerecht und heimsen den Großteil der Medaillen ein.

Im Slalom der Damen setzt sich Marie Anna Huskova (CZE) mit einer Gesamtzeit von 2:12.88 Minuten an die Spitze. Ihre Landsfrau Stanislava Preclikova folgt mit weniger als einer Sekunde Rückstand auf Rang zwei. Die Österreicherin Iris Lienhard komplettiert das Podium mit einem starken dritten Platz.

Bei den Herren ist Pavel Cihacek (CZE) wieder einmal nicht zu schlagen. Mit einer Bestzeit von 1:56.65 Minuten lässt er seine Konkurrenten hinter sich und holt Weltmeistertitel Nummer 24. Titelverteidiger Joachim Knauss (AUT) landet mit 1:57.53 Minuten knapp dahinter auf Rang zwei, gefolgt von Markus Achleitner (AUT), der mit 2:00.10 Minuten Dritter wird.

Knappes RTL-Rennen

Der Riesenslalom bietet hochklassige Rennen mit denkbar knappen Abständen. Bei den Damen sichert sich Stanislava Preclikova (CZE) mit 1:38.83 Minuten den Sieg. Dahinter gibt es eine geteilte Silbermedaille, da sowohl Silvia Steininger (GER) als auch Iris Lienhard (AUT) mit 1:38.86 Minuten exakt dieselbe Zeit fahren.

Bei den Herren triumphiert Knauss mit einer überragenden Laufzeit von 1:29.67 Minuten. Cihacek kommt mit 1:29.83 Minuten nur knapp dahinter ins Ziel und sichert sich Silber. Rang drei geht an Achleitner mit 1:30.94 Minuten.

Knauss als großer Abräumer

Der Super-G wird ebenfalls von den österreichischen Athleten dominiert. Lisa Zaff setzt sich bei den Damen mit einer Laufzeit von 1:00.42 Minuten klar durch. Preclikova sichert sich mit 1:02.73 Minuten Silber, während Steininger mit 1:03.39 Minuten Dritte wird.

Im Herrenrennen ist es erneut Knauss, der nicht zu schlagen ist – der Steirer gewinnt liegt mit 0:55.84 Minuten nur acht Hundertstelsekunden vor Teamkollege Leonhard Wegmayr. Cihacek holt mit 0:57.54 Minuten die Bronzemedaille. Kombinations-Gold geht ebenfalls an Knauss, der letztlich mit drei WM-Titeln zum großen Abräumer avanciert.

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