Oleksandr Cheban war als Nr. 147 der U16-Weltrangliste in die Nachwuchs-Europameisterschaft in Bielsko-Biala (POL) gegangen – sollte mit Spitzenleistungen in den ersten Runden aber eine Schockwelle durchs Turnier schicken. Er kämpfte sich bis ins Finale, wo er auf den Italiener Raffaele Baldassare traf – und die Sensation perfekt machte. Cheban holt Gold in der Klasse bis -63kg. Für Karate Austria gab es dazu U18-Bronze durch Armin Selimovic in der +76 kg-Klasse. Aurelia Greif (-54 kg) wurde U16-Fünfte, Emma Schütze (+78 kg) U21-Neunte.
Was für eine beeindruckende Performance von Cheban: Der Neo-Österreicher dominierte im U16-EM-Finale der Klasse -63 kg den Italiener Raffaele Baldassare – seines Zeichens Viertelfinalist der Youth League von Jesolo (ITA) – klar, gewann mit 2:0 und versprach mit Gold auf der Brust: „Ich werde nicht bei diesem Ergebnis stehenbleiben!“ Dann bedankte er sich bei allen, die ihn unterstützt und angefeuert haben: „Besonders bei meiner Familie. Auch bei meinen Trainern Juan Luis Benitez Cardenes, Matjaz Koncina und Alisa Buchinger.“
Es war die erste Nachwuchs-EM-Goldene für Karate Austria seit fünf Jahren. 2020 holte Lora Ziller den U21-Titel in der Klasse +68 kg. ÖKB-Präsident Georg Rußbacher ließ es sich nicht nehmen als EKF Executive Member die Medaillen persönlich zu übergeben: „Ich bin sehr stolz auf all unsere Athlet:innen und freue mich für sich das gesamte Mitarbeiter-Team!“ Team-Manager Andreas Moser ergänzt: „Eine Medaille war das Ziel, nun nehmen wir einmal Gold und einmal Bronze mit nach Hause, zusätzlich gab es noch einen fünften und einen neunten Platz – das ist unbeschreiblich. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist fantastisch und diese Resultate sind eine Team-Leistung.“